Frauen sollen stille sitzen

Eine Frau hat häuslich zu sein, das zeigt ihre Beschaffenheit an; Frauen haben nämlich einen breiten Podex und weite Hüften, daß sie sollen stille sitzen.
(zitiert nach Arnulf Zitelmann, 1997, „Widerrufen kann ich nicht. Die Lebensgeschichte des Marthin Luther“, Beltz & Gelberg (S. 111)

Das muss reichen!

„Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden.“
Martin Luther

Das schadet nichts

„Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da.”
Martin Luther

ein gerechtes gesetz

„Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen… Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden, sie richten viel Schaden an.“
(Martin Luther, Predigt von 1526, Weimarer Ausgabe 16, S. 551)

wo er nur kann

„Wie es unmöglich ist, dass die Aglaster ihr Hüpfen und Getzen lässt, die Schlange ihr Stechen: so wenig lässt der Jüde von seinem Sinn, Christen umzubringen, wo er nur kann.“
(Martin Luther: Tischreden. Erlanger Ausgabe der Werke Luthers, Bd. 62, S. 375)

verzweifelt - durchböst - durchgiftet

„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“
(Martin Luther: Von den Juden und ihren Lügen, Tomos 8, S. 88ff)

wisse du, lieber christ...

„Darum wisse Du, lieber Christ, und Zweifel nichts dran, dass Du, nähest nach dem Teufel, keinen bittern, giftigern, heftigern Feind habest, denn einen rechten Juden, der mit Ernst ein Jude sein will.“
(Martin Luther: Handbuch der Judenfrage, S. 182)

treuer rat

„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich..  Zum andern, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. Denn sie treiben eben dasselbige darin, was sie in ihren Schulen treiben …“
(Martin Luther: Handbuch der Judenfrage, S. 233-238)

nur kein neid...

„Wenn ein Dieb zehn Gülden stiehlet, so muß er henken; raubet er auf der Straßen, so ist der Kopf verloren. Aber ein Jüde, wenn er zehn Tunne Goldes stiehlet und raubet durch seinen Wucher, so ist er lieber denn Gott selbs.“
(Martin Luther: Von den Jüden und ihren Lügen. Erlanger Ausg. Bd. 32. S. 244)

...besonders aus den juden...

Denn es gibt viele Freche, unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den Juden, denen man das Maul stopfen muss, weil sie ganze Häuser verwirren und lehren, was nicht sein darf, um schändlichen Gewinns willen. Es hat einer von ihnen gesagt, ihr eigener Prophet: Die Kreter sind immer Lügner, böse Tiere und faule Bäuche. Dieses Zeugnis ist wahr. Aus diesem Grund weise sie scharf zurecht, damit sie gesund werden im Glauben und nicht achten auf die jüdischen Fabeln und die Gebote von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden.

(Paulusbrief an Titus 1, 10-14, Lutherbibel 1984)

Martin Luther

christliches Menschenrecht

Leiden, Leiden, Kreuz, Kreuz, ist der Christen Recht, das und kein anderes.
(zitiert nach Arnulf Zitelmann, 1997, „Widerrufen kann ich nicht. Die Lebensgeschichte des Marthin Luther“, Beltz & Gelberg (S. 123)

So ist's recht...

Christen verzichten darauf, sich gegen die Obrigkeit zu empören.
(Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526)

Martin Luther

Unterwerfungsanweisung

„Denn freilich streiten die Christen nicht, noch gibt es bei ihnen eine weltliche Obrigkeit. Ihre Herrschaft ist eine geistliche Herrschaft, und dem Geiste nach sind sie niemandem als Christus allein unterworfen. Mit Leib und Besitz aber sind sie dennoch der weltlichen Obrigkeit unterworfen und Gehorsam schuldig. Wenn sie nun von der weltlichen Obrigkeit zum Kriege aufgerufen werden, sollen und müssen sie kämpfen, aus Gehorsam, nicht als Christen, sondern als Glieder und als untertänige, gehorsame Leute, dem Leibe und dem zeitlichen Besitze nach.“
(Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526)

Martin Luther

Sonst nichts zu tun

„Wenn es rechtmäßig zugeht, hat die Obrigkeit mit ihren Untertanen nichts anderes zu tun, als das Recht zu bewahren, Gericht zu halten und Urteile zu fällen. Wenn sie sich aber empören und auflehnen, wie es jüngst die Bauern taten, ist es recht und billig, gegen sie mit Gewalt vorzugehen.“
(Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526)

Martin Luther

je nachdem

„Das Amt eines Richters ist hoch zu achten. Es ist ein göttliches Amt, ob er nun mit dem Munde Recht spricht oder es als Scharfrichter mit der Faust vollzieht.“
(Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526)

doppelte Herrschaft

„An sich ist das Amt des Schwertes recht und eine göttliche, nützliche Ordnung, und Gott will, dass sie nicht verachtet, sondern gefürchtet und geehrt wird und Gehorsam genießt. Anderenfalls soll es nicht ungerächt bleiben, wie der heilige Paulus Römer 13, 2 schreibt.

Denn er hat eine doppelte Herrschaft unter den Menschen aufgerichtet: eine geistliche, durch das Wort und ohne Schwert, wodurch die Menschen fromm und gerecht werden sollen, so dass sie mit dieser Gerechtigkeit das ewige Leben erlangen. Solche Gerechtigkeit bewirkt er durch das Wort, das er den Predigern aufgetragen hat.

Die andere Herrschaft ist weltlich durch das Schwert, damit diejenigen, die nicht durch das Wort fromm und gerecht für das ewige Leben werden wollen, dennoch durch diese weltliche Herrschaft gezwungen werden, fromm und gerecht zu sein vor der Welt. Und solche Gerechtigkeit bewirkt er durch das Schwert.“
(Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526)

Martin Luther

nicht ganz uneigennützig...

Ich hatte mir wirklich vorgenommen, nichts mehr über oder gegen die Juden zu schreiben. Nun aber musste ich erfahren, dass diese elenden, gottlosen Menschen nicht aufhören, auch uns Christen anzulocken. Deshalb habe ich dieses Büchlein drucken lassen, um zu denjenigen gezählt zu werden, die sich dem bösartigen Vorhaben der Juden widersetzt und die Christen gewarnt haben, sich vor den Juden zu hüten.
Martin Luther, „Von den Juden und ihren Lügen“, Erste vollständige ins Neuhochdeutsche übertragene und kommentierte Ausgabe

Gott helfe uns. Amen.

Ich hätte nicht gedacht, dass Christen sich von den Juden dazu verleiten lassen, deren Elend und Jammer zu teilen, aber der Teufel ist der Gott unserer Welt und dort, wo Gottes Wort nichts gilt, hat er leichtes Spiel – und zwar nicht nur bei den Schwachen, sondern auch bei den Starken. Gott helfe uns. Amen.  
Martin Luther, „Von den Juden und ihren Lügen“, Erste vollständige ins Neuhochdeutsche übertragene und kommentierte Ausgabe

Inklusion, Luther Style

 „Wenn man aber von den teufelsähnlichen Kindern erzählt … so halte ich dafür … dass es wahre Teufel sind.“
(Luther über behinderte Kinder)

Seliger Tod

„Steche, schlage, würge hie, wer da kann. Bleibst du darüber tot, wohl dir, einen seligeren Tod kannst du nimmer mehr erlangen“.
(Luther über die aufständischen Bauern, Weimarer Ausgabe 18, S. 357 f)

Gerechtigkeit à La Luther

„Es ist besser, wenn Tyrannen hundert Ungerechtigkeiten gegen das Volk verüben, als dass das Volk eine einzige Ungerechtigkeit gegen die Tyrannen verübt.”
„Die Bauern gaben bei ihrem Aufruhr an, die Herren wollten das Evangelium nicht predigen lassen und schindeten die armen Leute, deshalb müsste man sie stürzen. Aber ich habe darauf geantwortet: Obwohl die Herren damit unrecht taten, sei es trotzdem weder billig noch recht, auch unrecht zu tun, d. h. ungehorsam zu sein und Gottes Ordnung zu zerstören, die nicht in unserer Verfügung steht. Sondern man müsse das Unrecht leiden.“
Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526

Das kleinere Übel

Man darf dem Pöbel nicht zuviel pfeifen, er wird sonst gern toll. Es ist billiger, ihm zehn Ellen abzubrechen, als ihm in einem solchen Falle eine Handbreit, ja, die Breite eines Fingers einzuräumen.

Und es ist besser, wenn ihm die Tyrannen hundertmal unrecht tun, als dass sie dem Tyrannen einmal unrecht tun. Denn weil ja das Unrecht gelitten werden muss, so ist vorzuziehen, durch die Obrigkeit zu leiden, als dass die Obrigkeit durch die Untertanen zu leiden hat.

Denn der Pöbel besitzt und kennt kein Maß. In jedem einzelnen stecken wohl mehr als fünf Tyrannen, So ist es besser, von einem Tyrannen, d. h. von der Obrigkeit, Unrecht zu leiden als von unzähligen Tyrannen, d. h. vom Pöbel.
Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526

Taufe im Namen Abrahams

“Wenn ich einen Juden Taufe, will ich ihn an die Elbbrücken führen, einen Stein um den Hals Hängen, ihn hinabstoßen und sagen: Ich taufe dich im Namen Abrahams”.
Martin Luther: Tischrede 1795

Das leuchtet ein

"Unkraut wächst schnell, darum wachsen Mädchen schneller als Jungen."
 (zitiert nach Arnulf Zitelmann, 1997, "Widerrufen kann ich nicht. Die Lebensgeschichte des Marthin Luther", Beltz&Gelberg, S. 111)

Der Herrgott ist schuld

 "Prediger sind die allergrößten Totschläger. Denn sie ermahnen die Obrigkeit, dass sie entschlossen ihres Amtes walte und die Schädlinge bestrafe.
Ich habe im Aufruhr alle Bauern erschlagen; all ihr Blut ist auf meinem Hals. Aber ich schiebe es auf unseren Herrgott; der hat mir befohlen, solches zu reden..."
(WA, Tischreden, Band 3, Weimar 1914, Nr. 2911b., S. 75)

Wider die Türken

 "... weil die Christen ... ein jeglicher von seiner Obrigkeit, zum Streit wider die Türken gefordert und berufen werden, sollen sie tun als die treuen und gehorsamen Untertanen (wie sie denn gewisslich tun, so sie rechte Christen sind) und mit Freuden die Faust regen und getrost dreinschlagen, morden, rauben und Schaden tun so viel sie immer mögen, weil [= solange] sie eine Ader regen können ...
werden sie darüber erschlagen, wohlan, so sind sie nicht allein Christen, sondern auch gehorsame, treue Untertanen gewesen, die Leib und Gut in Gottes Gehorsam bei ihren Oberherrn zugesetzt haben. Selig und heilig sind sie ewiglich ..."
(Eine Heerpredigt wider den Türken, D. Mar. Luther. Anno 1529; Tomos 4, S. 494 b - 496)

 

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